Restitution des Tänzerinnen-Brunnens

Seit 2024 hat das Georg Kolbe Museum im Rahmen des Projekts „Der Brunnen/The Fountain“ interdisziplinär die Geschichte und Kontextualisierung von Georg Kolbes Tänzerinnen-Brunnen (1922) erarbeitet. In diesem Zuge nahm es proaktiv Gespräche mit den Nachfahr*innen des ursprünglichen Eigentümers Heinrich Stahl auf. Ziel war es, die Restitutionsfrage zu klären und darauf aufbauend neue Formen des Erinnerns zu entwickeln. Die wissenschaftlichen Recherchen ergaben, dass es sich bei dem Brunnen um NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut handelt. Das Museum hat den Brunnen im Frühjahr 2026 an die Erbengemeinschaft restituiert.

In der online Sammlung "Kolbe online" finden sich viele Datensätze mit Bezug zum Tänzerinnen-Brunnen. Es wird unterschieden zwischen Objekten, die sich in den Sammlungen des Museums befinden, also Plastiken und Gipse, Zeichnungen, Grafiken und Fotografien sowie Briefe und Korrespondenzen, und dem Werkverzeichnis Georg Kolbes, das das gesamte plastische Werk Kolbes umfasst. Das Werkverzeichnis wird in der online Sammlung für den Benutzenden bronzefarben abgesetzt. 

Sammlungsobjekte zum Tänzerinnen-Brunnen können Sie hier abrufen.

Im Werkverzeichnis befindliche Datensätze zum Tänzerinnen-Brunnen finden Sie hingegen hier.

Hinweis: Beim weiteren Recherchieren mischen sich die Bereiche „Sammlung“ und „Werkverzeichnis“. Zur Orientierung achten Sie bitte auf die farbliche Absetzung. 

Mehr zur Geschichte des Tänzerinnen-Brunnens erfahren Sie hier